Vier Wege · amd64 und arm64 · Keine Cloud-Pflicht
Läuft auf Ihrem Server. Auch auf dem kleinen im Regal.
Vier Wege führen zu Ihrer eigenen OpenParrotAI-Installation: lokal aus dem Quellcode oder mit Images, im Heimnetz oder in der Cloud mit eigener Domain. Alle Images sind für amd64 und arm64 gebaut, der Raspberry Pi ist kein Sonderfall.
01Vier Wege
Alle vier starten mit Docker Compose. Der Unterschied liegt darin, wo der Stack läuft und wer ihn erreichen darf.
- Lokal, Quellcode
- Baut alles aus dem Checkout. HTTP, internes mTLS aus. Für einen ersten Blick und für Beiträge.
- Lokal, Images
- Dieselbe Topologie, aber mit veröffentlichten Images statt einem Build. In fünf Minuten oben.
- Heimnetz
- Keine öffentliche Domain, kein Let's Encrypt, keine Portfreigabe. Volle Härtung inklusive internem mTLS.
- Cloud (Host, eigene Domain)
- Ein eigener Host in der Cloud mit eigener Domain, TLS und vollständiger interner PKI.
02Ohne öffentliche Domain
Der Weg für alle, die nicht möchten, dass ihre Assistenten aus dem Internet erreichbar sind.
Kein Domainname, kein Let's Encrypt, keine offene Portfreigabe. Sie erzeugen eine eigene lokale CA, Traefik bekommt ein selbstsigniertes Zertifikat, und von unterwegs kommen Sie über WireGuard oder Tailscale hinein.
Zusammen mit einem lokalen Ollama-Modell heißt das: kein Paket verlässt Ihr Netz. Nicht als Versprechen, sondern weil keine Verbindung nach außen existiert, die es nehmen könnte.
03Das Bündel
Für NAS und Appliance: ein Ordner, der alles enthält.
Ein Skript erzeugt Compose-Datei, .env, Traefik-Konfiguration und eine frisch erzeugte interne PKI. Sie kopieren den Ordner auf das Zielsystem und starten ihn. Auf dem NAS liegt danach kein Quellcode.
04Was mitläuft
- Traefik
- Die einzige Eingangstür. Terminiert TLS, holt Zertifikate über ACME.
- PostgreSQL
- Die Persistenz für alle Dienste.
- ClamAV
- Prüft hochgeladene Dateien und Anhänge.
- Internes mTLS
- Die Dienste untereinander sprechen nur über gegenseitig authentifiziertes TLS, mit Service-Tokens von Identity.
- Bubblewrap
- Sandbox für externe Werkzeuge, mit Netzwerkpolitik je Werkzeug.
05Welches Modell?
Der Anbieter wird pro Agent gesetzt, nicht pro Installation.
Conrad kann auf einem lokalen Ollama laufen, während Resi Gemini fragt. Unterstützt sind Ollama, OpenAI, Claude, Gemini und OpenRouter — und darüber hinaus jede OpenAI-kompatible Adresse, weil die Basis-URL jedes Anbieters überschreibbar ist.
Die Websuche ist getrennt davon einstellbar: aus, Google über Gemini, Tavily oder ein eigenes externes Werkzeug.
06Vier Fragen, die immer kommen
Gibt es eine gehostete Version?
Nein. OpenParrotAI ist eine selbst gehostete Plattform. Ein gehostetes Angebot gehört nicht zum aktuellen Produkt.
Läuft das auf einem Raspberry Pi?
Ja. Alle Images sind für amd64 und arm64 gebaut. Das Sprachmodell sollten Sie dann allerdings nicht auf demselben Gerät betreiben — dafür nehmen Sie einen Anbieter oder ein zweites Gerät mit GPU.
Brauche ich einen API-Schlüssel?
Nur für gehostete Modelle. Mit Ollama läuft alles lokal und ohne Schlüssel.
Was passiert, wenn ein Lauf scheitert?
Er wird wiederholt, und wenn er weiter scheitert, landet er sichtbar im Dead-Letter. Sie sehen dort, welcher Schritt gescheitert ist und woran.